LIBERTAS — The Swiss Alpine Rally

Eine freie Republik. Eine freie Strasse.

LIBERTAS — The Swiss Alpine Rally

Ein Dorf am See in der Abenddämmerung unter einem dunklen Bergrücken, warme Fensterlichter.

Gersau, 3. Juni 1390

Gersau kaufte sich seine Freiheit — für 690 Pfund Pfennige. Rund vier Jahrhunderte regierte sich das Dorf am Vierwaldstättersee selbst: eigene Gerichtsbarkeit, eigene Steuerhoheit, eigene Miliz, ab 1433 unter kaiserlichem Siegel. Es war die kleinste freie Republik, die Europa je gesehen hat.

Häuser eines Dorfes am Seeufer unter bewaldeten Hängen, Nebel über dem Wasser.

Die Rallye

LIBERTAS ist eine jährliche, dreitägige Touren-Rallye für klassische und exklusive Sportwagen. Jeder Tag startet und endet in Gersau. Um 17:45 Uhr kehrt das Feld in die Republik zurück — die Signaturstunde, nach dem Jahr des Alten Rathauses: 1745.

Erstausgabe 2027. Das Datum folgt.

Eine Passstrasse in vielen Kehren durch ein hohes Tal.

Was das Wochenende lebendig macht

Hände drücken ein Siegel in rotes Wachs auf Pergament.

Die Investitur.

Am Freitag um 17:45 Uhr verleiht der Gemeindepräsident jedem Fahrer das Ehrenbürgerrecht der altfreien Republik Gersau — für das Wochenende, mit gesiegelter Urkunde, im Alten Rathaus von 1745. Das Wochenende beginnt nicht mit einem Startschuss. Es beginnt mit einem Eid.

Ein geöffnetes Etui mit einer Münze auf der Kante, in warmem Seitenlicht.

Der Gulden.

Jede Crew erhält einen Gersauer Gulden — die Währung, die sich die Gersauer zum 200-Jahr-Jubiläum ihrer Republik selbst geschaffen haben. Manche geben ihn im Dorf aus. Die meisten behalten ihn ein Leben lang.

Ein Schiff bei Nacht auf dem See, Laternenlicht vor der Silhouette eines Berges.

Die Überfahrt.

Am Freitagabend legt das Schiff Richtung Rütli ab; das Abendessen wird auf dem Wasser serviert. Am Ort des Schwurs erzählt ein Einheimischer vom Freiheitskampf. Die Rückkehr führt bei Nacht unter der Rigi nach Gersau.

Wer sich versammelt

Die Selbstbestimmten: Gründer, Eigentümer-Unternehmer und Sammler, die etwas Eigenständiges aufgebaut haben — und wollen, dass es sie überdauert. Menschen, die einander als Gleiche begegnen.

Das Feld ist kuratiert. Jedes Fahrzeug verdient seinen Platz durch seine Geschichte — die des Wagens oder die seines Eigentümers.

Lederhandschuhe auf der Speiche eines holzberandeten Lenkrads.

Drei Tage

Freitag — die Ankunft. Die Fahrzeuge treffen ein; wer will, kommt wie die Jahrhunderte davor über das Wasser — mit der Autofähre Beckenried–Gersau. Um 17:45 Uhr die Investitur, danach die Überfahrt zum Rütli.

Samstag — die Gründungsroute. Roadbook-geführt durch das Herz der Schweiz. Um 17:45 Uhr die Zieleinfahrt; am Abend die Tafel im Dorf.

Sonntag — die hohen Pässe. Am Morgen führt das Ortsmuseum im Alten Rathaus durch die Geschichte der Republik. Um 17:45 Uhr die letzte Zieleinfahrt, dann die Schlusszeremonie am Dorfplatz.

Gewertet wird nach Punkten — Gleichmässigkeits- und Roadbook-Prüfungen; das Strassenverkehrsrecht gilt vollumfänglich. Die Plätze 1–3 werden geehrt; jede Crew nimmt ihre Erinnerungsplakette mit nach Hause.

Ein Roadbook und Fahrhandschuhe auf dem Ledersitz eines klassischen Wagens.

→ Die Rallye im Detail

Die Einladung

LIBERTAS ist auf Einladung. Der Beitrag deckt das Wochenende. Der Weg: Sie melden Ihr Interesse an. Die Kuratierung prüft die Geschichte. Die Einladung folgt persönlich. Die Teilnahme wird nicht publiziert.

Interesse anmelden

→ Kuratierung und Beitrag

Das Wochenende gehört auch Gersau. Die Hotels, die Restaurants und die Küchen des Dorfes tragen jede Tafel; die Wertschöpfung bleibt im Ort. Und LIBERTAS entsteht mit Partnern und Sponsoren, die diesen Charakter mittragen.

Eine lange Tafel wird in einer Dorfgasse im Abendlicht gedeckt.

→ Das Dorf  ·  → Partner & Sponsoren